1. Voelkel Nachhaltigkeitswettbewerb
Mit Ihrer Unterstützung: Nachhaltig leben und genießen, war das Motto des ersten großen Nachhaltigkeitswettbewerbs von Voelkel.
Wie werden unsere Kinder und Enkel leben? In einer toleranten und friedvollen Gesellschaft, in intakter Natur und einer stabilen Wirtschaft? Unter welchen Bedingungen nachfolgende Generationen leben werden, hängt von der Art und Weise ab, wie wir heute mit unseren Mitmenschen und der Natur und ihren Ressourcen umgehen. Insbesondere unsere alltäglichen Entscheidungen und Handlungen beeinflussen die Welt von morgen!
Mit dieser großen Verantwortung eröffnet sich uns allen auch die Möglichkeit, bereits heute eine Zukunft mitzugestalten, wie wir sie unseren Kindern und Enkeln wünschen. Dabei ist jeder kleine Beitrag wichtig! Deshalb rief das Familienunternehmen, vom 01.02.-31.04.2011, dazu auf, Vorschläge, wie jede/r ganz einfach im Alltag die Welt nachhaltiger gestalten und so zu einer lebenswerten Welt von heute und morgen beitragen kann, zu schreiben.
Die Preisverleihung der zehn originellsten und alltagstauglichsten Vorschläge fand am 2. Juli 2011 im Rahmen der Feier zum 75-jährigen Jubiläum von Voelkel statt. Die ersten drei Plätze werden Ihnen hier vorgestellt.
Bäume pflanzen! von Herrn Laugemann aus Picher, der sich selbst als Bauern beschreibt, der gerne und viele Bäume (Obst- und Waldbäume) pflanzt.
Einige Vorteile dieser altbewährten, dennoch weitreichenden und langfristig wirkenden Maßnahme, sind:
- Aktiver Klimaschutz: sowohl Klein- als auch Großklima (als Wälder) betreffend
- Nahrungsbeschaffung für Mensch und Tier
- Landschaftsgestaltung und Lebensraum für Kleinsäuger und Insekten
- Sinnvolle Betätigung an der frischen Luft
- Auch Menschen, die in der Stadt leben können in ihrem Umfeld Möglichkeiten finden Bäume zu pflanzen z. B. auf dem eigenen Grundstück oder bei Baum-Pflanz-Aktionen verschiedener Organisationen (Energieversorger, die Wälder pflanzen für Waldaktien, Kindergärten, Schulen, Anlage von kommunalen Streuobstwiesen und viele mehr)
Second hand! von Frau Kubowski aus Neustadt an der Weinstraße. Sie sagt:“Da wir heutzutage in einer Wegwerf-Gesellschaft leben, finde ich es besonders wichtig viele Dinge wieder zu verwenden“.
Ihr Vorschlag: Anstatt Geschirr, Deko und andere Alltagsgegenstände neu zu kaufen, lieber in Secondhand-Kaufhäusern Guterhaltenes erstehen oder sich auf Flohmärkten umschauen. Auch bei den örtlichen Sperrmüllsammlungen findet man teilweise noch schöne Möbel, Blumentöpfe, etc. Durch einen neuen Anstrich oder kleine Reparaturen wird aus alt schnell neu. Zweckentfremden kann man vieles auch ganz leicht. So wird ein alter kleiner Fernseher zum Blumentopf oder aus einem alten Fahrrad-Laufrad eine Lampe/ein Kerzenständer. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Durch mehrfaches, vielseitiges und langjähriges Verwenden von Gegenständen werden die Müllberge reduziert und die Produktion neuer Gegenstände verringert.
Anti Atom! von Frau Zahn aus Freiburg
Die Idee: Jeden Tag eine Person für den Wechsel zu Ökostrom gewinnen und dann das ganze Projekt ins Ausland bringen, so dass es den Konzernen weh tut und letztlich der Ausstieg möglich wird. Außerdem müsste man die Ökostromanbieter für eine Tarifreduktion im ersten halben Jahr gewinnen, wenn sich z. B. 5 Haushalte zusammen anmelden. Somit wer jeder dazu angehalten andere für den Wechsel zu gewinnen und es würde sich finanziell für alle lohnen.
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