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Fragen zum Thema "Direktsaft vs. Konzentratsäfte"

1. Was ist der Unterschied zwischen Direktsaft und Saft aus Konzentrat?

Direktsaft wird direkt aus frischen Früchten gepresst. Ein Direktsaft enthält nur fruchteigene Aromen und das fruchteigene Wasser, dass das Obst während seiner Reifezeit eingelagert und gebildet hat.

Bei einem Saft aus Konzentrat wird dem Saft das fruchteigene Wasser entzogen, die dabei flüchtigen, natürlichen Aromen werden aufgefangen. Vor dem Abfüllen werden dem Konzentrat entmineralisiertes Wasser (im Verhältnis 1:6) und die aufgefangenen Aromen zugesetzt. Diese Aromen müssen aber nicht aus genau aus den Früchten stammen, aus denen das Konzentrat ursprünglich entstanden ist. Konzentratsaft ist ein „Baukastenprodukt“.

2. Ist Direktsaft wirklich besser als Konzentratsaft? Warum?

Natürlichkeit und Ursprünglichkeit stehen für uns und unsere Kunden im Vordergrund. Deshalb stellen wir ausschließlich Direktsäfte her. Direktsaft wird – wie der Name sagt – direkt aus den Früchten gewonnen. Ein Direktsaft enthält nur fruchteigene Aromen und das fruchteigene Wasser, dass das Obst während seiner Reifezeit eingelagert und gebildet hat. Konzentratsaft hingegen ist ein „Baukastenprodukt“, dem Zutaten unterschiedlicher Herkunft zugesetzt werden können.

3. Aber beim Direktsaft ist es doch auch erlaubt verschiedene Chargen aus verschiedenen Regionen zu mischen?

Direktsaft ist ein Naturprodukt, das direkt aus den Früchten gewonnen und stets das Klima des Sommers und die verschiedenen Anbauregionen widerspiegelt. Um die vom Verbraucher geforderte Einheitlichkeit des Geschmackes zu erreichen, ist es erlaubt, verschiedene Chargen aus verschiedenen Anbaugebieten zu mischen. Dabei werden aber ausschließlich Direktsäfte miteinander gemischt.

4. Stimmt es, dass sich Direkt- und Konzentratsäfte im Vitamingehalt nicht unterscheiden?

Entscheidenden Einfluss auf den Vitamin C-Gehalt haben die Temperaturen bei Verarbeitung, Abfüllung und Pasteurisieren des Saftes, da Vitamin C hitzeempfindlich ist. Wir berücksichtigen niedrigst-mögliche Temperaturen und geringstmögliche Heißhaltezeiten beim Pasteurisieren, um einen Saft mit einem maximalen Vitamin C-Gehalt anzubieten. Für den auf dem Etikett deklarierten Vitamin C-Gehalt von 30 mg / 100 ml garantieren wir bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. Der Vitamin C-Gehalt wird sowohl von uns wie auch von der amtlichen Lebensmittelüberwachung regelmäßig kontrolliert.

5. Darf denn im Direktsaft grundsätzlich kein Fremdzucker zugesetzt werden?

Doch, das ist grundsätzlich möglich, muss aber entsprechend auf dem Etikett deklariert werden.

6. Verwenden Sie Konzentrate in Ihren Produkten?


Für alle unsere Frucht- und Gemüsesäfte verwenden wir keine Konzentrate. Dabei handelt es sich ausschließlich um Direktsäfte. Bei unseren Erfrischungsgetränken setzen wir konzentrierten Traubensaft mit seiner natürlichen, fruchteigenen Süße ein.

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Wieso bieten Sie einige Säfte im Elo-Pak an? Ist diese Verpackung gesundheitlich unbedenklich?

Vorab sei gesagt, dass unser vergleichweise kleines Angebot im Getränkekarton (Elopak) keinesfalls das Sortiment in der Glasflasche ablösen soll. Wir bieten weiterhin unser breites Sortiment an Voelkel-Spezialitäten in der bewährten Mehrweg-Glasflasche an!

Aber für andere Funktionen – wie z.B. den Bereich der Mitnahme-Getränke – bieten wir diese Verpackungsform an, das sie leicht, handlich, unzerbrechlich, ohne Pfand, also ideal für unterwegs, ist. Die Nachfrage nach Alternativen zur schweren Mehrwegflasche ist mittlerweile sehr groß, denn vielen ist die Handhabung der schweren Glasflaschen mit Pfand zu umständlich. Daher wollen wir eine moderne, umweltfreundliche, komfortable, leicht zu transportierenden Alternative zur VdF-Flasche bieten.

Ihre Bedenken hinsichtlich des Aluminiums in der Verpackungen möchten wir gerne aus dem Weg räumen: Die innere Schicht des Getränkekartons, die in Kontakt mit dem Saft steht, ist aus PE. Die hauchdünne Aluminium-Schicht kommt keinesfalls in Kontakt mit dem Saft.

Bei dem Getränkekarton Elopak handelt es sich um eine Verpackungsform, die selbstverständlich lebensmittelrechtlich geprüft und zugelassen ist.

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Wie sieht es mit der Haltbarkeit von Vitamin C in weißen Flaschen aus?

Es ist richtig, dass bestimmte Vitamine lichtempfindlich sind. Doch es gibt ein Gutachten vom VdF (Verband der Fruchtsaftindustrie), bei dem der Abbau von Vitamin C derselben Charge Orangensaft in braunen wie in weißen Flaschen über ein Jahr verglichen wurde. Beide Produkte waren direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt. Ergebnis: Sowohl in den Weißglas- wie auch in den Braunglasflaschen ist der Vitamin C-Gehalt gesunken, wobei der Unterschied verhältnismäßig gering war.

In der Praxis steht der Saft nicht oder nur sehr selten in der direkten Sonne, daher können wir von noch geringeren Unterschieden beim Vitamin C-Abbau ausgehen als in der Studie ermittelt.

Im Gegensatz zu Licht ist der Einfluss von Hitze beim Pasteurisieren und Abfüllen auf Vitamine weitaus gravierender. Deshalb achten wir bei der Herstellung unserer Säfte auf optimale Temperaturen und kurzmögliche Heißhaltezeiten beim Pasteurisieren, um so einen Saft mit optimalem Vitamin C-Gehalt zu füllen.

Sie finden auf unseren Etiketten von Orangensäften Angaben zum Vitamin C-Gehalt. Wir garantieren für diesen Wert, dass er bis zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatum noch im Saft enthalten ist.

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Warum haben viele Ihrer Produkte einen Bodensatz?

In guten Obstjahren bilden die Früchte - besonders Apfel und Birne - viele Pektine aus. Pektin ist ein Naturstoff, der in der pflanzlichen Zelle die Funktion einer Gerüstsubstanz hat. Pektin ist auch als natürliches Geliermittel bekannt. Wenn ein Saft aus sehr pektinhaltigen Früchten einige Zeit steht, binden diese Pektine die Trubstoffe, die sich dann als ein Bodensatz in der Flasche absetzten.

Pektine und die ausgefallenen Trubstoffe sind in keinster Weise ungesund – im Gegenteil: Pektine und Gerbstoffe sind besonders gesundheitsfördernde Bestandteile der Fruchtsäfte. Pektin transportiert die Fruchtsäuren besser in die Darmregion, die Darmreinigende und damit auch das Immunsystem fördernde Wirkung von Fruchtsäften setzt nun erst richtig ein. Gerbstoffe spielen nachweislich eine Rolle bei der Krebsvorsorge und Herz-Kreislauf-Stabilisierung.

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Welche Süßungsmittel werden bei der Produktion eingesetzt?

Es zählt zu unseren Qualitätsgrundsätzen neben dem Einsatz von hochwertigen Rohstoffen, aus kontrolliert biologischem oder biologisch dynamischem Anbau, und einer schonenden, sorgfältigen Verarbeitung, dass wir unseren Direktsäften keinen Kristallzucker oder Aromastoffe zusetzen.

In wenigen Fruchtsaftvariationen unseres über 150 Produkte umfassenden Sortiments setzten wir aus geschmacklichen und produktionstechnischen Gründne Roh-Rohrzucker als Süßungsmittel ein. So enthalten beispielsweise der Spanische Bio Glühwein 1,3 % und der Rhabarber-Trunk 7 % Roh-Rohrzucker.


Unsere Erfrischungsgetränke der Reihe BioZisch kommen mit der natürlichen, fruchteigenen Süße aus Apfel- und Traubendicksaft aus. Darüber hinaus sind einzelne Produkte wie das Wintergetränk „Heiße Zitrone“ oder die Vollfruchtzubereitung „Vollfrucht Sanddorn C“ mit Honig geschmacklich verfeinert.

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Der Geschmack Ihrer Frucht- und Gemüsesäfte varriert manchmal. Womit hängt das zusammen?

Alle Voelkel Frucht- und Gemüsesäfte sind 100% Direktsäfte. Das bedeutet, dieser Saft wird direkt aus frischen Früchten und aromatischen Gemüsesorten gepresst, ohne den zusätzlichen Verarbeitungsschritt der Konzentratherstellung. Das Qualitätsmerkmal 100% Direktsaft steht somit für den ursprünglichen, reinen Geschmack, ganz so wie die Natur den Saft in der Frucht hat reifen lassen. Ein Direktsaft enthält nur die fruchteigenen Aromen sowie das fruchteigene Wasser, das das Obst während seiner Reifezeit eingelagert und gebildet hat. Für Voelkel steht dies ganz im Sinne des Naturkostgedankens.  Je nach Witterungsbedingungen im Erntejahr können so eben auch Rohwarenbedingte Unterschiede im Geschmack vorkommen.

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Bei Ihren Säften entsteht bisweilen ein Fruchtring im Flaschenhals. Was ist die Ursache?

Je nach Reife und natürlichem Pektingehalt der Früchte und Gemüsesorten kann ein Fruchtring im Flaschenhals auftreten. In diesem Fall bildet sich im Zusammenspiel von Säure und Pektin eine Art „Gelee“, welches sich dort absetzt. Durch kräftiges Schütteln löst sich der Fruchtring auf. Voelkel verzichtet auf Zusatzstoffe, die das Entstehen des Fruchtringes verhindern könnten und setzt bewusst auf die werterhaltende und so natürlich wie mögliche Herstellung seiner Naturkostsäfte.

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Mir ist aufgefallen, dass sich bei Ihren Sirupen ab und an ein Ring im Flaschenhals bildet. Kann ich den Sirup trotzdem unbesorgt verwenden?

Bei der Abfüllung unserer Sirupe in Flaschen kann es zur Bildung eines natürlichen Schaumrandes im oberen Bereich des Flaschehalses kommen. Dabei handelt sich um eingeschlossene Luft, die im Sirup nur schwer entweichen kann und dazu neigt mit dem Zucker des Sirups eine Kruste zu bilden. Dies ist ein Zeichen für die Natürlichkeit unserer Produkte, da wir bewußt bei der Abfüllung keine Zusatzstoffe verwenden, die eine mögliche Schaumbildung hemmen.


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Bei Ihrem Apfelessig kommt es hin und wieder zu Ausflockungen bzw. Fadenbildung. Ist das normal?

Es handelt sich hierbei um natürlich gebildete "Essigmutter", diese entsteht durch das Zusammenspiel bestimmter Essigsäurebakterien und den natürlich vorhandenen Trubstoffen des Apfelsaftes. Es ist ein rein natürlicher Vorgang, der nur durch Inaktivierung der Essigsäurebakterien und des natürlichen Pektins verhindert werden könnte.

Inaktivierung würde z.B. bedeuten, Einsatz von Enzymen und Erhitzung. Dieses würde aber die Natürlichkeit und den Biogedanken schädigen.

Zu unserer Firmenphilosophie gehört, den Saft so natürlich wie möglich abzufüllen und auf Einsatz von Zusatzstoffen zu verzichten.

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Werden bei der Produktion der Voelkel-Säfte gentechnisch veränderte Stoffe eingesetzt?

Zur Philosophie des Unternehmens Voelkel gehört es selbstverständlich, dass wir in allen unseren Produkten keine gentechnisch veränderten Organismen einsetzen.

Nach der Verordnung Nr. 2092/91 der Europäischen Gemeinschaft über den ökologischen Landbau ist die Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen gemäß Art. 5 Abs.3h) verboten.

Da wir – bis auf wenige Ausnahmen - nur ökologisch zertifizierte Produkte herstellen, ist die gentechnikfreie Produktion mit der Zertifizierung nach der EG-Bio-Verordnung belegt.

Zertifikate unserer Öko-Kontrollstelle gelten deshalb auch als Beleg für die gentechnikfreie Produktion der ökologisch zertifizierten Produkte.

Für nicht zertifizierte Produkte erklären wir ausdrücklich, auf den Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen bei der Verarbeitung zu verzichten und lassen uns dieses von den Lieferanten schriftlich bestätigen.